Pressemitteilungen

Nachfolgend finden Sie die aktuellen Mitteilungen der SPD Lübeck, der Bürgerschaftsfraktion der SPD und die Mitteilungen der Lübecker Abgeordneten im Landtag und im Bundestag.

Pressemitteilungen des SPD-Kreisverbandes

Nachfolgend finden Sie die aktuellen Mitteilungen des SPD-Kreisverbandes.

Pressemitteilungen der SPD-Bürgerschaftsfraktion

Hierfinden Sie die aktuellen Mitteilungen der SPD-Bürgerschaftsfraktion:

SPD Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft - Pressemitteilungen

Pressemitteilungen Wolfgang Baasch

Nachfolgend finden Sie die aktuellen Mitteilungen von Wolfgang Baasch.

Lübeck, den 14.01.2021

Wir sind gespannt auf die Vorstellung von Michaela Pries

Ralf Stegner und Wolfgang Baasch 

Wir sind gespannt auf die Vorstellung von Michaela Pries

Zum Vorschlag der CDU-Fraktion, Michaela Pries zur neuen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen zu wählen, erklären Dr. Ralf Stegner, Fraktionsvorsitzender und Wolfang Baasch, behindertenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

“Das Amt des oder der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen erfordert viel Empathie, Fachkunde und Durchsetzungsvermögen. Prof. Dr. Ulrich Hase ist diesen Anforderungen in den vergangenen 25 Jahren in besonderer Weise gerecht geworden und hat das Amt geprägt. Für sein langjähriges Engagement bedanken wir uns schon jetzt herzlich!

Wir haben Michaela Pries als von der CDU-Landtagsfraktion vorgeschlagene Kandidatin zu unserer Fraktionssitzung in der übernächsten Woche eingeladen und sind gespannt auf ihre Vorstellung.“ 

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Lübeck, den 19.11.2020

Ein höherer Mindestlohn verringert den Niedriglohnsektor

Wolfgang Baasch: 

Ein höherer Mindestlohn verringert den Niedriglohnsektor

TOP 11: Einen armutsfesten Mindestlohn schaffen (Drs. 19/2387)

„Mit der Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015 wurde die Einkommenssituation von vielen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland verbessert. Der Mindestlohn hat zu einem deutlichen Anstieg der Löhne im Niedriglohnsektor geführt. Negative wirtschaftliche Konsequenzen für Wachstum und Beschäftigung in nennenswertem Ausmaß sind ausgeblieben. Gleichwohl arbeiten viele Menschen immer noch in prekären Arbeitsverhältnissen und der derzeitige Mindestlohn in Höhe von 9,35 Euro ist nicht ausreichend. Viele dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer arbeiten in systemrelevanten aber schlecht bezahlten Berufen. Darum ist der Einsatz für einen armutsfesten und sozial gerechten Mindestlohn nach wie vor notwendig.

•              Ein erhöhter Mindestlohn muss das Armutsrisiko wirksam verringern.

•              Ein erhöhter Mindestlohn muss auch eine reale Chance bieten, ein Rentenniveau zu erreichen, mit dem auch der Altersarmut entgegengewirkt werden kann.

•              Ein höherer Mindestlohn verringert den Niedriglohnsektor.

•              Ein höherer Mindestlohn stärkt die gesellschaftliche Teilhabe von Millionen Menschen.

•              Ein gestärkter Mindestlohn fördert die Konsumnachfrage spürbar und trägt wesentlich zum Wirtschaftswachstum bei.

Diese Argumente zeigen deutlich: Ein höherer Mindestlohn ist ökonomisch und sozial richtig. Das zeigt sich auch jetzt in der Pandemie. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer z.B. aus dem Gastronomiebereich sind in Kurzarbeit, und beklagen, dass ihr Kurzarbeitergeld nicht zum Leben reicht. Das liegt daran, dass ihr Grundgehalt sehr niedrig ist. Hier wären ein höherer Mindestlohn und eine stärkere Tarifbindung nun wichtig. Das sind die zentralen Bausteine für mehr soziale Gerechtigkeit.

Unsere Gesellschaft lebt von sozialer Gerechtigkeit und Solidarität. Wir müssen aber feststellen, dass die Schere zwischen Arm und Reich unerträglich weit geöffnet ist. Diese Kluft zwischen Arm und Reich muss wieder kleiner werden. Dazu bedarf es eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns, um damit den Niedriglohnsektor wirksam einzugrenzen. Es wäre auch notwendig die Regelsätze bei Hartz IV zu erhöhen. Zusätzlich braucht es aber genauso eine Erhöhung des Spitzensatzes, eine Erbschaftssteuer, die auch als Steuer erkennbar ist und natürlich auch eine Besteuerung auf große Vermögen. Dies ist alles nichts Neues, dies alles würde aber wirken, um die soziale Schieflage in unserer Gesellschaft wieder mehr in ein Gleichgewicht zu bringen. Ein fairer Mindestlohn und ein deutliches Aufstocken von Hartz IV wären schon ein deutliches Zeichen der Solidarität in unserer Gesellschaft. Die Mindestlohnkommission hat im Sommer eine Erhöhung des Mindestlohns auf 10,45 Euro in 2022 beschlossen. Aber reicht das aus? warum nicht den Mindestlohn auf 13 Euro anheben? Warum nicht die Regelsätze bei Hartz IV einfach um 50 Prozent erhöhen, damit der Niedriglohnsektor noch unattraktiver wird und Menschen in Hartz IV wenigstens einigermaßen am gesellschaftlichen Leben Teilhabe finden? Gerade in der Pandemie dürfen die Menschen in prekären Lebensverhältnissen nicht allein gelassen werden. Eine soziale Gesellschaft ist zur Solidarität verpflichtet.“

Auch die Europäische Kommission beschäftigt sich mit dem Thema. Sie schlagen eine Richtlinie für angemessene Mindestlöhne in der EU vor. Darin steht, ich zitiere „In den Ländern mit gesetzlichen Mindestlöhnen soll die vorgeschlagene Richtlinie sicherstellen, dass die Mitgliedstaaten die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die gesetzlichen Mindestlöhne in angemessener Höhe festgelegt werden.“ Vielleicht bringt die europäische Diskussion noch einmal Schwung in die Debatte in Deutschland.“

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Lübeck, den 28.08.2020

Keine Diskriminierung von Menschen mit Behinderung zu Corona Zeiten


Wolfgang Baasch: 

Keine Diskriminierung von Menschen mit Behinderung zu Corona-Zeiten

TOP 39+47: Teilhabe während der Corona-Pandemie sicherstellen und durch Entwicklung von Besuchskonzepten besser schützen (Drs. 19/2323)

„Die Corona-Pandemie stellt uns vor noch nie da gewesene Herausforderungen. Die Hygieneregeln mit Abstand halten und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sind wichtige Bestandteile, um uns vor dem Virus zu schützen. Aber wir wissen auch, dass nicht jeder Mensch einen Mund-Nasen-Schutz tragen kann. Für viele Menschen mit Behinderung ist das nicht zumutbar, etwa wenn sie eine Atemwegserkrankung haben, wegen der sie schlecht Luft bekommen, oder eine psychische Behinderung, die eine Maske im Gesicht zur Qual macht. Zudem kann der Mund-Nasen-Schutz Kommunikation verhindert z. B. bei Menschen mit Hörbeeinträchtigungen, die auf das Lippenlesen angewiesen sind. So hat jedes Bundesland, auch Schleswig-Holstein, Ausnahmeregelungen beim Tragen des Mund-Nasen-Schutzes getroffen. 

Dennoch berichten der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, die Antidiskriminierungsstelle und Bürger*innen persönlich per E-Mail von vielen Situationen, in denen Betroffene - auch in rüder Form - zum Beispiel der Zugang zu Lebensmittelgeschäften verweigert wurde oder sie  an der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs gehindert wurden. Vorhandene Nachweise und Atteste wurden vor Ort nicht anerkannt. Aber auch in Zeiten einer Pandemie haben Menschen mit Behinderung ein Recht auf Teilhabe am öffentlichen Leben. Sie verlieren nicht ihr Recht auf Selbstbestimmung. Wir dürfen es nicht zulassen, dass Menschen, die auf Grund gesundheitlicher Einschränkungen oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können, vom öffentlichen Leben oder gar in ihrer Versorgung mit den grundlegendsten Mitteln ausgeschlossen werden.

Wir Sozialdemokraten haben daher die Forderung des Landesbeauftragten aufgegriffen und fordern unsererseits die Landesregierung auf, möglichst rasch einen einfachen und eindeutigen Ausweis auf den Weg zu bringen, der es Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen - die keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können - ermöglicht sich zu legitimieren. Dies würde vielen Betroffenen, aber auch denen, die in Geschäften oder im öffentlichen Personennahverkehr die Einhaltung des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes kontrollieren, helfen und Sicherheit geben. Die Pandemie wird uns noch länger begleiten und daher auch der Mund-Nasen-Schutz. Also brauchen wir eine Regelung, die im Interesse aller Betroffenen ist und in Zukunft dazu führt unnötige Konflikte zu vermeiden.

Das Recht auf Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung darf in Pandemiezeiten nicht einfach vergessen werden. Menschen mit Behinderung müssen einbezogen und angehört werden, wenn Konzepte, die ihre Lebensbereiche betreffen, von einer Landesregierung erstellt werden. Partizipation ist das A und O um auch Akzeptanz zu schaffen. Wir unterstützen daher das Anliegen der Koalitionsfraktionen und werden genau hinschauen, wie die Menschen mit Behinderung eingebunden werden.“

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Pressemitteilungen Gabriele Hiller-Ohm

Nachfolgend finden Sie die aktuellen Mitteilungen von Gabriele Hiller-Ohm.

Webseite der Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm

Lübeck, den 14.01.2021

Unabhängige Beratung für Menschen mit Behinderungen auch in Lübeck vom Bund gestärkt

Unabhängige Beratungsangebote für Menschen mit Behinderungen sind eine wichtige Orientierungshilfe. Deshalb werden sie jetzt weiter ausgebaut. Seit Januar 2018 gibt es ergänzende unabhängige Teilhabeberatungen (EUTBs) für Menschen mit Behinderungen – zwei Beratungsstellen davon sind in Lübeck. Diese Angebote werden fast vollständig vom Bund getragen und gehen nun mit ihren Folgebewilligungen in die zweite Förderphase. Ab […]

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Lübeck, den 13.01.2021

Bundeswirtschaftsminister Altmaier lässt Unternehmen im Regen stehen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier berichtete heute im Tourismusausschuss über den Stand der staatlichen Coronahilfen für besonders vom Lockdown Betroffene. Dazu die SPD-Bundestagsabgeordnete und tourismuspolitische Sprecherin, Gabriele Hiller-Ohm: „Staatliche Wirtschaftshilfen sind in der anhaltenden Krise für sehr viele, vor allem für kleine und mittelständige Unternehmen auch in Lübeck überlebenswichtig. Vielen geht angesichts der wirtschaftlichen Einschränkungen die Puste […]

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Lübeck, den 17.12.2020

„Mama lernt Deutsch“ steht im Finale des Deutschen Kitapreises 2021 – Großer Erfolg für Lübecker Bündnis für frühe Bildung

Zehn Kitas und zehn lokale Bündnisse für frühe Bildung stehen im Finale des Deutschen Kita-Preises 2021. Jeweils fünf von ihnen werden im Frühjahr 2021 ausgezeichnet, die Preisträger erhalten 25.000 oder 10.000 Euro. In der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ ist eine Einrichtung aus Lübeck mit dabei: ‚Bündnis Mama lernt Deutsch‘. Darüber freut […]

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Pressemitteilungen Thomas Rother

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Lübeck, den 11.01.2021

Akzeptanz für "Corona-Impfungen" stärken!

Pressemitteilung der Lübecker SPD-Landtagsabgeordneten Kerstin Metzner, Thomas Rother und Wolfgang Baasch:

 

Gemeinsam mit Sozialsenator Sven Schindler informierten sich die Lübecker SPD-Landtagsabgeordneten Kerstin Metzner, Thomas Rother und Wolfgang Baasch über das Impfzentrum Lübeck in der MUK

 

Herr Bornmann und Hr. Lüdemann von der Berufsfeuerwehr Lübeck und Dr. Ralf Staiger für die Kassenärztliche Vereinigung Lübeck berichteten über die Aufgaben und die ersten Erfahrungen des Impfzentrums. 

Im Mittelpunkt der Gespräche stand dabei, wie die Akzeptanz der Bevölkerung für die Impfungen gestärkt werden kann, ohne die Schutzmaßnahmen zu vernachlässigen, die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie weiterhin notwendig sind. Um diese Ziele zu erreichen, braucht es eine bürgerfreundliche Kommunikation und eindeutige Informationen. Diese Anforderungen werden im Impfzentrum z.B. durch weiträumige Abstände und unterschiedliche Farbgebung für die Impfstraßen schon gut erfüllt.

 

Bekanntermaßen war der landesweite Start etwas holprig angelaufen. Das bisherige Anmeldeverfahren über Telefon-Hotline oder Internet überfordert insbesondere ältere Menschen und muss dringend durch eine verbesserte Zusammenarbeit von Land und Kommunen optimiert werden.

Die Landtagsabgeordneten zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Beteiligten im Impfzentrum. Das Impfzentrum und mobilen Impfteams leisten einen großen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Dafür gilt den ehrenamtlich und hauptamtlich Aktiven ein riesiges Dankeschön!

 

Übereinstimmend erklärten die drei Abgeordneten; „Wir appellieren an alle Lübeckerinnen und Lübecker, an der freiwilligen Impfung teilzunehmen. Jede Impfung gibt mehr Sicherheit gegen den Virus und lässt die Normalität in unserem Leben wieder ein Stück näher rücken.“

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Lübeck, den 11.04.2019

Für die Schwächsten in unserem Land

Sie leben im Verborgenen und haben keinen Zugang zum gesellschaftlichen Leben. Kein Sportverein, kein Bankkonto, keine Absicherung durch Kranken- oder Sozialversicherung: Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus. Wie viele es von ihnen gibt, wissen wir nicht. Nicht selten sind sie mit einem Arbeitsvisum eingereist, haben ihren Job und damit ihre Aufenthaltsberechtigung verloren. Oder es sind Studierende, die exmatrikuliert wurden. Andere werden in diesen Zustand hineingeboren, weil schon ihre Eltern keinen geregelten Aufenthaltsstatus besitzen.
Diese Menschen sind ausgeschlossen von Bildung, von Teilhabe, von allem, was Gesellschaft ausmacht – und sie bilden eine Parallelgesellschaft, die nach eigenen Regeln lebt. Nicht nur in Deutschland. In Amerika ist die Diskussion um die Zukunft der „Dreamer“ ein großes politisches Thema. Europäische Länder, wie England, Spanien und Italien haben sich dafür entschieden, diesen Menschen eine Perspektive zu geben und sie – begleitet – in die Gesellschaft zurückkehren zu lassen, damit sie sich hier positiv einbringen können und die Möglichkeit zu einem geordneten Leben haben.

Wir wollen diese Perspektiven auch für Deutschland. Wir wollen, dass gesetzliche Regelungen geschaffen werden, die hier klare Voraussetzungen und Anforderungen schaffen. Menschen sind nicht illegal – und es ist unsere Aufgabe zu verhindern, dass sie in die Illegalität abrutschen. Nur wenn die Möglichkeit zu einem geordneten Leben besteht, kann auch die Gesellschaft in einer guten, gerechten Ordnung sein. Dafür stehen wir.

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Lübeck, den 11.04.2019

Sommerbrief

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde,

die parlamentarische Sommerpause hat begonnen, doch Sommertheater haben wir in den letzten Wochen im Übermaß erlebt. Auf Bundesebene hat die CSU eine Regierungskrise vom Zaun gebrochen, wie wir sie lange nicht mehr erlebt haben. Vordergründig geht es um ein paar Dutzend Flüchtlinge – doch in Wirklichkeit wird das Handeln der CSU von Profilneurosen, persönlichen Animositäten und Existenzangst getrieben. Die SPD ist diesem Desaster auf einer inhaltlichen Ebene zu begegnet und für einen Kompromiss gekämpft, der den Egotrips einer Regionalpartei eine gemeinsame europäische Lösung entgegensetzt, die den Gedanken der Solidarität nicht verrät.

Doch wir müssen uns eingestehen, dass die soziale Idee in der Union längst aus Angst vor der AfD aufgegeben wurde und sie bereit ist über Bord zu werfen, was gestern galt, ohne zu wissen, was morgen kommen soll. Umso wichtiger ist es, dass Horst Seehofer endlich sein Versprechen einhält und sich aus der Politik zurückzieht.

Wir alle sind längst ernüchtert. Viele Menschen treibt die Suche nach einer Alternative in die Arme der AfD. Denn es geht längst nicht mehr nur um einzelne Gesetzesinitiativen oder Einzelforderungen. Die großen Themen der AfD, „Flüchtlinge“, „Islam“ und die Ablehnung von Europa sind inhaltlich diffus, zeigen aber, dass die Menschen Zweifel haben, ob unsere demokratischen Institutionen den Herausforderungen unserer Zeit noch begegnen können.

Für uns in der SPD ist jedoch klar: Diese Herausforderungen können wir nur gemeinsam angehen. Unsere Idee bleibt die einer sozialen Gesellschaft. Wir brauchen in Deutschland und Europa einen neuen Aufbruch und neuen Fortschritt für diese Idee einer sozialen Gesellschaft, die unserem Gemeinwesen Inhalt, Zusammenhalt und Richtung gibt.

Der Weg der Erneuerung, den wir in der SPD gemeinsam miteinander gehen, kann nicht bedeuten, daß am Ende eine andere SPD steht, die ihr Programm hinter sich gelassen hat. Nicht die sozialen Gedanken, nicht die SPD, nicht die Demokratie sind überholt. Unsere Demokratie lebt davon, dass Menschen ihren gewählten Vertreterinnen und Vertretern nicht nur etwas abfordern, sondern auch etwas zutrauen. Die Union hat uns gerade viele Gründe dafür geliefert, dieses Vertrauen zu verlieren. In der SPD muß es darum gehen, aus unseren sozialdemokratischen Grundüberzeugungen die richtigen Antworten für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln. Wir müssen die Partei öffnen, Menschen wieder Mut zur eigenen Beteiligung und Einflussnahme zu machen. Auch in Bürgerinitiativen und in den Organisationen der Zivilgesellschaft. Aber eben auch bei uns. „Mehr Demokratie wagen“ bleibt für die SPD der Angelpunkt ihrer Politik.

Wir wollen dabei keine abstrakten Themen aufblasen, sondern konkrete Sachpolitik für die Menschen in Deutschland, in Schleswig-Holstein, in Lübeck machen. Wir wollen keine Sonntagsreden halten, sondern im Alltag mit Kolleginnen und Kollegen, Nachbarn und Freunden sprechen, wie es gerade diese Woche auch Ralf Stegner getan hat, der sich hier in Lübeck über die Situation des öffentlichen Nahverkehrs informierte und sich mit Handwerkern und Selbständigen getroffen hat. Wir wollen die Probleme der Menschen hören, mit ihnen überlegen, was für sie und das Ganze gut ist und sie für unser besseres Modell einer sozialen Gesellschaft gewinnen. Das ist und bleibt unsere Zukunftsvision für unser Land. An ihr wollen wir festhalten in dieser bewegten Zeit.

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Pressemitteilungen Kerstin Metzner

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Lübeck, den 11.01.2021

Akzeptanz für "Corona-Impfungen" stärken!

Gemeinsam mit Sozialsenator Sven Schindler informierten sich die Lübecker SPD-Landtagsabgeordneten Kerstin Metzner, Thomas Rother und Wolfgang Baasch über das Impfzentrum Lübeck in der MUK. Herr Bornmann und Hr. Lüdemann von der Berufsfeuerwehr Lübeck und Dr. Ralf Staiger für die Kassenärztliche Vereinigung Lübeck berichteten über die Aufgaben und die ersten Erfahrungen des Impfzentrums.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand dabei, wie die Akzeptanz der Bevölkerung für die Impfungen gestärkt werden kann, ohne die Schutzmaßnahmen zu vernachlässigen, die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie weiterhin notwendig sind. Um diese Ziele zu erreichen, braucht es eine bürgerfreundliche Kommunikation und eindeutige Informationen. Diese Anforderungen werden im Impfzentrum z.B. durch weiträumige Abstände und unterschiedliche Farbgebung für die Impfstraßen schon gut erfüllt.
Bekanntermaßen war der landesweite Start etwas holprig angelaufen. Das bisherige Anmeldeverfahren über Telefon-Hotline oder Internet überfordert insbesondere ältere Menschen und muss dringend durch eine verbesserte Zusammenarbeit von Land und Kommunen optimiert werden.
Die Landtagsabgeordneten zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Beteiligten im Impfzentrum. Das Impfzentrum und mobilen Impfteams leisten einen großen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Dafür gilt den ehrenamtlich und hauptamtlich Aktiven ein riesiges Dankeschön!
Übereinstimmend erklärten die drei Abgeordneten; „Wir appellieren an alle Lübeckerinnen und Lübecker, an der freiwilligen Impfung teilzunehmen. Jede Impfung gibt mehr Sicherheit gegen den Virus und lässt die Normalität in unserem Leben wieder ein Stück näher rücken.“

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Lübeck, den 23.12.2020

Weihnachten 2020

In diesem Jahr standen wir alle vor ganz besonderen Herausforderungen.

Das Jahr neigt sich nun dem Ende zu und die besinnliche Zeit beginnt.

Ich wünsche euch und euren Familien trotz aller Einschränkungen

eine besonders schöne und ruhige Weihnachtszeit

und einen guten Rutsch in ein gesundes und angenehmeres Jahr 2021!

Eure Kerstin Metzner

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Lübeck, den 09.10.2020

TAG 5 MEINER WAHLKREIS-HERBSTTOUR - Freitag

Auf dem Plan stand ein Besuch bei Novi Life, einem gemeinnützigen Sozialkaufhaus für Menschen mit geringem Einkommen. Vom Buch bis zum Wohnzimmerschrank ist dort fast alles für den täglichen Bedarf für kleines Geld zu erwerben. Kennt man ja eigentlich.
Dass dies jedoch kein gewöhnliches Sozialkaufhaus ist, wurde meiner Begleiterin Heike Kunz und mir schon bei der Begrüßung durch die Mitarbeiter:innen der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH bewusst. Oliver Würthen, Diedke Diers, Volker Jödicke stehen mit Herzblut hinter den Maßnahmen der FAW gGmbH, die im Auftrag des Jobcenters Lübeck durchführt werden.

Der Sozialladen wirkt wirklich akkurat und einladend. Mehrere Mitarbeiter:innen sind damit beschäftigt, die eingehende Ware zu prüfen und ggf. zu waschen und zu bügeln. Auch Fahrradspenden werden gecheckt und falls nötig repariert. Die Kunden sind Empfänger:innen von Arbeitslosengeld II und Menschen mit Grundsicherung. Insgesamt betreibt die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH in Lübeck vier Novi-Life Kaufhäuser.

Und doch umfasst das Projekt viel mehr. Hier finden Menschen oftmals nach langer Zeit wieder eine Beschäftigung und erleben einen geregelten Arbeitsalltag. Meine Gesprächspartner:innen haben dabei mit vielen Herausforderungen zu kämpfen: mit den mitunter schwierigen Lebensgeschichten der Beschäftigten, mit viel zu kurzen Maßnahmen, mit der Zeit der Kontaktsperren, in der die Mitarbeiter:innen kaum zu erreichen waren, mit der Ungewissheit über die Laufzeit von Projekten.

Im Gespräch klang aber auch immer wieder großer Stolz durch. Beim Gang durch die Werkstätten konnte ich diesen sehr gut nachvollziehen. Hier fertigen Menschen, die zum größten Teil erst seit kurzem wieder einer geregelten Arbeit nachgehen, wahre Kunstwerke! Musikinstrumente, Objekte für Kinderfeste oder für eine Mini-Phänomenta, Dekoelemente für die unterschiedlichsten Anlässe, alles in einer erstaunlichen Qualität.

Bemerkenswert ist zudem, dass alle Objekte kostenfrei ausgeliehen werden können, z.B. von Kitas oder Vereinen für Veranstaltungen oder auch von Einrichtungen oder Unternehmen, um dort für bis zu ein Jahr einen öffentlichen Raum zu schmücken. Diese Angebote waren mir neu.

Da ich nicht alle Eindrücke dieses Besuches in Worte fassen kann, möchte ich heute vor allem die Bilder sprechen lassen.

 

 

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