Pressemitteilungen

Zurück

Die Lübecker SPD trauert um die Genossinnen Grita Lübeck und Rosita Steffen

Am 6. Juni verstarb Rosita Steffen und am 7. Juni Grita Lübeck - zwei politische Urgesteine der Lübecker Sozialdemokratie.

Beide waren ihr Leben lang in unterschiedlichen Bereichen gesellschaftlich aktiv.
Grita Lübeck wurde am 15. Mai 1926 geboren, gehörte der Lübecker Bürgerschaft an und war in verschiedenen Ausschüssen aktiv. Sie war Vorsitzende des Sportvereins ESV Hansa und als Mitbegründerin der Arbeitsgemeinschaft „60 plus“, dem Zusammenschluss der älteren Sozialdemokrat:innen in Lübeck, war sie auch deren Ehrenvorsitzende.
Rosita Steffen wurde am 19. August 1931 geboren, war Vorsitzende der AG 60 plus „nördlich der Trave“ und hat im Gesundheitsausschuss der Bürgerschaft mitgearbeitet. Sie war ehrenamtlich als Schöffin an verschiedenen Gerichten tätig, hat sich bei der AWO engagiert und ihre Aufgabe im Brückenschlag zwischen AWO und SPD gesehen.

Beide Genossinnen wurde im Rahmen des Willy-Brandt-Forums für ihre langjährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Grita Lübeck 2017 für 60 Jahre und Rosita Steffen 2019 für 65 Jahre. Im Rahmen dieser Ehrung beschrieb Grita Lübeck ihr Lebensmotto mit den Worten:
„Wer die Welt mitgestalten will, muss sich politisch engagieren. Wer das nicht tut, lässt die Welt nur an sich vorbeischleifen.“
Heide Simonis, ehemalige Ministerpräsidentin des Landes Schleswig-Holstein, verlieh Rosita Steffen für ihr großes ehrenamtliches Engagement das Bundesverdienskreuz.

Bis ins hohe Alter hatten Grita Lübeck und Rosita Steffen einen kritischen Blick auf das politische Geschehen und sie waren der lebende Beweis dafür, dass ältere Menschen noch aktiv und engagiert am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Die Lübecker SPD wird Grita Lübeck und Rosita Steffen als streitbare und aktive Genossinnen in guter Erinnerung behalten.

Zurück

Kontaktformular öffnen

Fernmündlich oder per Mail

Tel.: +49 (0)451 - 70 27 220