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Lübeck, den

SPD verurteilt den schändlichen Angriff auf das Mahnmal

Der sozial-und integrationspolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion Aydin Candan,
sowie der Vorsitzende der SPD-Kreisverbandes Thomas Rother, erklären zu dem
schändlichen Angriff auf das Mahnmal für die Opfer des Brandanschlags an der Hafenstraße:
„Wir sind empört über rechtsradikalen Schmierereien auf dem Mahnmal zum Gedenken an
die Opfer der Brandkatastrophe an der Hafenstraße.
Das ist kein „Dumme - Jungen - Streich“, sondern ein Fall für den Staatsschutz. Zudem
erscheint ein Zusammenhang mit dem Gedenken an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren
gegeben. Das ist unerträglich. Nach der Sicherung der Spuren ist das Mahnmal schnell
wieder zu säubern.
Die Lübecker SPD setzt sich für eine aktive Auseinandersetzung auch mit den dunklen Seiten
der deutschen Geschichte ein. Rassismus und Rechtsradikalismus haben in unserer
Gesellschaft keinen Platz. Nur durch die aktive und dauerhafte Auseinandersetzung mit
gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit kann ein Wandel zum Besseren erreicht werden.“

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